Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Die Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware gilt als eine der begehrtesten Handtaschen der Welt.
Inspiriert von einer Ikone, Prinzessin Grace Kelly aus Monaco, ist die Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware selbst heute eine Ikone in der Hermès-Handtaschenvielfalt.
Ähnlich wie die Hermès Birkin Bag, wird diese von Hand genäht und von einem hochqualifizierten Einzelkünstler in Paris mit unglaublicher Präzision in ca. 24 Stunden gefertigt.
Jedes Detail der Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware, vom Leder bis zur Hardware, wird vorsichtig überprüft, um eine absolute Perfektion zu gewährleisten.
Die Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware, ist eine raffinierte und elegante Ergänzung der Garderobe jeder modebewussten Dame.
Die umfangreiche Hermès Kollektion umfasst eine große Auswahl an Farben, Leder und Hardware-Oberflächen.
Wie bei Hermès üblich, werden auch für die Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware, nur die luxuriösesten und hochwertigsten Materialien, wie, Shiny Alligator, Matte Alligator, Box Calf, Taurillon Clemence, Crocodile Niloticus, Crocodile Porosus, Epsom, Fjord, Eidechse (Lizard), Strauß (Ostrich), Swift und Togo, sowie Palladium und Gold für die Premium-Hardware, verwendet.
Seit kurzem ist auch die Hardware Rosegold verfügbar. Diese ist doch sehr selten.
Kelly Bags sind in den Größen 25cm, 28cm, 32cm, 35cm, 40cm und 50 cm erhältlich. Die beliebtesten Größen sind 32cm und 35cm, obwohl die 28cm Kelly Bag in letzter Zeit ebenfalls an Popularität gewonnen hat.
Zusätzlich zu den „Großen“ Hermes Kelly Bags gibt es auch Mini-und zierliche Brieftaschen Versionen, die unter den Namen, Kelly Pochette und Kelly Cut bekannt sind.
Möchten Sie wissen, welche Lederarten und Farben es bei Hermès gibt?
Nutzen Sie meine Ratgeber: Hermès Leder Guide, Hermès Exotenleder Guide sowie die Hermès Farbkarte
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Wissenswerte Kelly Bag
Die Kelly Bag ist eine seit 1935 in Handarbeit gefertigte Damenhandtasche der Luxus-Modemarke Hermès, die seit 1956 nach der Schauspielerin und Fürstin von Monaco Grace Kelly benannt ist. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Die Tasche ist ein Klassiker des Modedesigns und wird bis heute in zahlreichen Varianten produziert. Sie gilt als eines der bekanntesten Damenhandtaschenmodelle überhaupt und steht für Noblesse und einen zurückhaltend guten Geschmack. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Geschichte. kelly to go wallet
Die damals auf Sättel, Satteltaschen und Reisegepäck spezialisierte Firma Hermès brachte die spätere Kelly Bag 1935 als „Petit Sac Haut à Courroies“ (oder auch „Sac à dépêches pour dames“) – als kleines Pendant zu den bekannten Reisetaschen von Hermès – heraus.
Zunächst war die Tasche kein Verkaufsschlager, blieb jedoch trotzdem dauerhaft im Sortiment. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Größere Bekanntheit erlangte die Handtasche erst durch die amerikanische Schauspielerin Grace Kelly. Am Tag ihrer Verlobung mit dem Fürsten von Monaco Anfang 1956 wurde Grace Kelly mit einer „Petit Sac Haut à Courroies“ fotografiert, das Foto fand weite Verbreitung.
Im Herbst desselben Jahres bereiste die inzwischen schwangere Grace Kelly, seit April 1956 Fürstin von Monaco, die USA. Auf dieser Reise trug sie verschiedene Handtaschen. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Daraus entstand der Mythos, die Fürstin habe ein schwarzes Exemplar aus Krokodilleder benutzt, um ihre Schwangerschaft zu verdecken. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Der vielfach kolportierten Legende nach soll ein Foto der schwangeren Fürstin mit der schwarzen Hermès-Tasche sogar auf dem Cover des Magazins LIFE erschienen sein. Tatsächlich ist ein solches Cover niemals erschienen, der Mythos verbreitete sich dennoch und die Tasche wurde zunehmend mit Grace Kelly assoziiert. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Hermès reagierte darauf und benannte das Modell in Kelly Bag um.[3][4][5][6][1][2]
Kelly Bags werden neu, je nach verarbeitetem Leder und Metall, für Preise zwischen 4.500 und 80.000 US-Dollar verkauft und erzielen auf Auktionen in der Regel vergleichbar hohe Wiederverkaufspreise, Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
auch wenn diese in der Regel deutlich unter den Erlösen für Birkin Bags liegen.[7][8]
Design
Die von John Dumas entworfene Kelly Bag besteht aus einem ledernen Korpus mit trapezförmiger, sich nach oben verjüngender Grundform und einem rechteckigen Boden. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Die einzelnen Teile sind entweder so zusammengefügt, dass das Leder an den Nähten knapp nach außen übersteht, wodurch sich sehr gerade und klare Kanten ergeben, oder mit inwändigen Nähten ausgeführt, die von außen unsichtbar sind, jedoch weniger strenge Kanten bilden. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Die Seitenwände der Tasche sind im verschlossenen Zustand einmal nach innen gefaltet, so dass diese oben flach zuläuft, sich jedoch weit öffnen lässt. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Der kurze bogenförmige Henkel, mit dem die Kelly Bag am Arm getragen wird, ist über Metallringe beweglich mit dem Überschlag verbunden und wird beim Öffnen der Tasche nach hinten abgeklappt. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Der Überschlag ist an seinem unteren Ende rechts und links rechteckig ausgekehlt – hier greift der auf der Rückseite angenähte und seitlich durch die Falten der Seitenwände geführte Verschlussgürtel über den Überschlag, Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
der in der Mitte des Überschlags geschlossen wird und so die Vorderseite der Tasche mit dem Überschlag und dem Verschlussgürtel fest verbindet. Die Tasche steht auf vier kleinen Metallfüßchen, die in den Ecken auf der Unterseite angebracht sind. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Im Inneren hat die Tasche je nach Ausführung ein oder mehrere Innenfächer. Zu jeder Tasche gehört ein kleines Vorhängeschloss, dessen Schlüssel mit einem passenden Schlüsseletui („Clochette“) versehen und an einem Lederriemen befestigt sind, der sich um die Henkel der Tasche schlingen lässt.[9][1]
Die Kelly Bag wird in sechs Größen (20, 25, 28, 32, 35 und 40 cm[10]) aus verschiedenen exotischen und heimischen Ledersorten, wie Krokodil-, Alligator-, Büffel-, Eidechsen- und Straußenleder, aus Haihaut oder aus Kalbs-, Rinds- oder Ziegenleder produziert. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Gelegentlich variiert Hermès die klassischen Materialien, so entstand Anfang der 1990er Jahre eine Silk Scarf Kelly Bag, die aus den ebenfalls von Hermès produzierten Seidenschals bestand, Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
oder im Jahr 2000 die Kelly Doll, bei der die Tasche mit Gesicht und angefügten Armen und Beinen in eine Puppe verwandelt wurde.
Anfang 2011 brachte Hermès die Kelly Picnic Bag heraus, eine neue Variante der Kelly Bag mit einem Leib aus Korbgeflecht mit ledernem Überschlag. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Die Picnic Kelly wurde von Hermès mit Fotografien „essbarer“ Kelly Bags beworben, die, den Gemälden Arcimboldos nachempfunden, aus Lebensmitteln nachgebildete Formen und Details der Kelly Bag zeigten.[5][11][12]
Eine schon um 1960 produzierte Designvariante ist die Kelly Sport Bag, die eine höhere, schlankere Grundform ohne Überschlag hat und mit einem Schulterriemen versehen ist.[13]
Herstellung Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Jede Kelly Bag wird von einem einzigen Täschner in 18 bis 24 Stunden Handarbeit genäht. Dabei wird die Struktur des Leders exakt berücksichtigt, um das natürliche Muster auf den einzelnen Teilen möglichst gut zur Geltung zu bringen. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Zunächst wird das Ziegenlederfutter angefertigt, anschließend werden Boden- und Seitenteile miteinander verbunden, wobei jeder Stich zunächst mit einer Ahlevorgestochen und dann mit gewachstem Faden ausgeführt wird. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Der von Hand geformte Henkel wird mit heißem Wachs gegen Feuchtigkeit behandelt und mit dem charakteristischen Überschlag verbunden, der dann an den Taschenkorpus angenäht wird. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Nachdem die Metallteile befestigt worden sind, die ebenfalls von Hand genietet werden, wird die gesamte Tasche gebügelt, um Falten im Leder zu glätten.[5][14]
Rezeption des Kelly-Designs Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Die bekannteste Fortentwicklung des „Kelly-Bag-Designs“ stammt von Hermès selbst: die 1984 entwickelte Birkin Bag greift sowohl die Grundform der Tasche als auch den charakteristischen Überschlag und Verschlussgürtel auf. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Anders als die Kelly besitzt die Birkin zwei Henkel, die an den Seiten befestigt sind. Die Birkin kann damit auch bei geöffnetem Überschlag an den Henkeln getragen werden. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Die Grundform der Birkin ist außerdem etwas weniger streng als die der Kelly. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Unmittelbare Ableitungen des Kelly-Designs von Hermès sind die Kelly Watch, eine Armbanduhr, deren Gehäuse in Form des Vorhängeschlösschens der Handtasche ausgeführt ist, die Kelly 2 Watch – eine Armbanduhr, Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
deren ledernes Uhrarmband dem Verschlussgürtel der Kelly Bag nachempfunden ist (2011), die Kelly Longue Wallet, eine Clutch Bag mit dem charakteristischen Überschlag und Verschlussgürtel (um 2005), sowie die fast identische Kelly Pochette, Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
die sich von der Clutch hauptsächlich durch den an Lederschlaufen befestigen flachen Henkel unterscheidet, sowie ein Muff im Kelly-Design. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Auch andere Hersteller greifen das Kelly-Design auf. Die schlichte Grundform einer am Arm getragenen Handtasche mit Überschlag und Henkel ist inzwischen zur klassischen Grundform des Handtaschendesigns avanciert. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Eine aktuelle Interpretation dieser Grundform ist beispielsweise der Mulberry Postman’s Lock Satchel, der neben Überschlag und Henkel auch die kleine lederne Schlüssel-Clochette aufgreift.[18]
Wissenwertes über Hermès
Hermès [ɛʀˈmɛs] bzw. die Hermès International SCA (Société en Commandite par Actions) ist ein französisches Familienunternehmen mit Firmensitz in Paris, das seine Ursprünge im Sattlerwesen und in der gehobenen Lederverarbeitung hat. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Das heutzutage vorwiegend aus Luxus–Modeartikeln bestehende Sortiment, das über ein internationales Netzwerk von Hermès-Boutiquen weltweit angeboten wird, umfasst 14 verschiedene Produktbereiche: Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Lederwaren, Seiden– und Kaschmirschals, Krawatten, Damen und Herren Prêt-à-porter, Parfüm, Uhren, Schuhe, Handschuhe, Schreibwaren, Emaille, Schmuck, Porzellan, Inneneinrichtung. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Unternehmensgeschichte
Hermès wurde 1837 von Thierry Hermès (* 1801 in Krefeld; † 1878 in Neuilly) in Paris gegründet und befindet sich seither in Familienbesitz. Thierry Hermes (noch ohne Akzent) absolvierte in seinem Geburtsort Krefeld eine Sattlerlehre.[4] Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Von 1794 bis 1814 war Krefeld wie das gesamte linksrheinische Gebiet von Frankreich annektiertes Territorium. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Nach seiner Heirat mit Christine Piérart, der in Düsseldorf geborenen Tochter eines wallonischen Tagelöhners und einer Kölnerin, zog Hermès 1828 nach Pont-Audemer, nordwestlich von Paris, der damaligen „Hauptstadt des Leders“, Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
um sich in seinem Beruf als Sattler zu perfektionieren. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
1837 eröffnete er in Paris sein erstes Geschäft nahe der Madeleine, wo er ein günstiges Ladenlokal in bester Lage mieten konnte. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Es handelte sich um einen Betrieb, der hochwertiges Pferde-Geschirr und Zaumzeug sowie ab 1867 Sättel für Pferde herstellte, die bis heute im Angebot sind. In diesem Jahr (1867) bekam Hermès auch die erste Medaille bei der Pariser Weltausstellung Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Da die Menschen zu dieser Zeit Pferdekutschen benutzten, war es in der wohlhabenden Schicht keine Seltenheit, mehrere, unterschiedliche Kutschen zu besitzen. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Für diese Klientel bot das Haus Hermès hochwertige Ausrüstung wie Sättel und Pferdegeschirr sowie Zubehör im gehobenen Preissegment an. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
Unter der Leitung von Thierrys Sohn, Charles-Émile Hermès (1835–1919), der die Firma nach dem Tod des Vaters im Jahr 1878 leitete, wurde das Sortiment ab Anfang der 1890er Jahre um hochpreisige Koffer und Ledertaschen erweitert,
auch weil die Eisenbahn und das Auto mit der Zeit die Pferdekutschen von den Straßen verdrängten.
Im Jahre 1880 – nach einer jahrelangen städtebaulichen Umgestaltung von Paris durch Georges-Eugène Haussmann – war das Unternehmen Hermès in die elegante Pariser Rue du Faubourg Saint-Honoré Nr. 24 gewechselt,
seitdem der Stammsitz der Firma.
Das Gebäude, das zunächst gemietet worden war, wurde später von Charles-Émiles Sohn Émile Maurice Hermès (1871–1951) gekauft. Auf einer Russlandreise wurde Hermès vom Zaren zum offiziellen Hoflieferanten ernannt. Handtaschenwurden erstmals ab den 1920er Jahren eingeführt. Die hervorragende handwerkliche Bearbeitung, die luxuriösen Materialien und ihre lange Haltbarkeit machten die Hermès-Produkte rasch in ganz Europa bekannt. Nach wie vor macht das Unternehmen seine größten Umsätze mit Lederwaren.
Charles-Émile Hermès folgten Anfang des 20. Jahrhunderts seine Söhne Émile-Maurice und Adolphe als Geschäftsführer des Unternehmens. In dieser Zeit hieß das Unternehmen Hermès Frères (dt.: Gebrüder Hermès).
Mit Robert Dumas-Hermès (1898–1978), Schwiegersohn von Émile-Maurice Hermès, stand ab 1951 erstmals ein eingeheiratetes Familienmitglied an der Spitze der Firma. Hermès Kelly To Go Gold Alligator Matte Gold Hardware
1978 übernahm Roberts Sohn Jean-Louis Dumas (1938–2010) die Leitung von Hermès.
Von 2006 bis 2013 führte Patrick Thomas, ein Nichtfamilienmitglied und Hermès-Manager seit 1989, als CEO die Geschäfte des Hauses. Seit 2014 hat diese Position Axel Dumas, Urenkel von Émile Hermès und Mitglied der 6. Generation der Familie Hermès, inne.
2003 begann er bei Hermès als Auditor der Direction Financière d’Hermès International und wurde später Directeur Commercial France. 2006 wurde Axel Dumas zum Directeur Général des Hermès Schmuckbereichs ernannt.
2008 folgte die Ernennung zum Directeur Général des gesamten Hermès Lederwarenbereichs, bis er 2011 Directeur Général des Opérations wurde. 2022 nahm Axel Dumas mit ca. 86 Milliarden € (nur berufliches Vermögen)
den zweiten Platz in der Liste der reichsten Franzosen ein. beton matte alligator gold hardware
Die typischen orangefarbenen Verpackungen (Kartonagen, Einkaufstaschen, Hutschachteln etc.) und das Logo einer vom Fahrgast selbst gesteuerten Pferdekutsche namens Le Duc wurden in den 1950er Jahren eingeführt.
Das erste Parfüm von Hermès, Eau d’Hermès, wurde 1951 lanciert.
Mit dem Klassiker Calèche für Damen wurde 1961 das Parfümgeschäft in eine Tochtergesellschaft übertragen. 1970 folgte der Herrenduft Equipage. Seither sind zahlreiche weitere Parfüms entstanden, für Damen, Herren oder Unisex.
In den 1970er Jahren gingen die Umsätze des Hauses zurück.
Hermès hatte das Image einer Marke für wohlhabende, ältere Damen. Dank des Einsatzes von Jean-Louis Dumas konnte das Unternehmen in den Folgejahren allerdings schwindende Umsätze in stark steigende Verkaufszahlen umwandeln.
Dumas verjüngte u. a. die Kollektionen, stellte neue Designer an, brachte markante Werbekampagnen auf den Weg, band die Zulieferbetriebe stärker an Hermès, lancierte das Uhrengeschäft und forcierte den Ausbau des Boutiquen-Netzwerks.
1993 ging das Unternehmen Hermès an die Pariser Börse, wobei die Hermès-Familie 80 % der Anteile behielt.
Die Hermès-Gruppe hält unter anderem Beteiligungen an John Lobb (Schuh-Manufaktur, Frankreich), Cristalleries de Saint-Louis (Glas-Manufaktur, Frankreich), Puiforcat (Goldschmiede, Frankreich),
Perrin & Fils (Stoffmanufaktur, Frankreich), Vaucher manufacture Fleurier (Uhrenmanufaktur, Schweiz), Natéber (Zifferblattfertigung, Frankreich) und Joseph Erard SA (Gehäusemanufaktur, Frankreich).
1976 hatte das Unternehmen die Zweigniederlassung des britischen Maß-Schuhmachers John Lobb in Paris übernommen und in Folge eigene John Lobb Filialen eröffnet, die bis heute –
unabhängig von der Londoner John Lobb Zentrale – existieren. gold hardware birkin
Im Geschäftsjahr 2021 erzielte Hermès Erlöse von 8,982 Milliarden Euro. 2022 stellt bis dato das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Hermès-Geschichte dar: mit einem Umsatz von 11,602 Milliarden Euro wurden ca. 3,4 Milliarden Euro verdient.
Als Grund für das enorme Wachstum wurde eine gesteigerte Nachfrage nach Hermès-Produkten auf allen Märkten, besonders in den Vereinigten Staaten und China, genannt.
Neben Chanel ist Hermès der einzige Parfümanbieter, der eigene Parfümeure beschäftigt.
Die 1892 von Thierrys Enkel, Émile-Maurice Hermès, eingeführte Herren-Reisetasche nennt sich wegen ihrer langen Henkel Haut à Courroies, kurz HAC.
Um die Jahrhundertwende erschien die erste Wolldecke von Hermès unter dem Namen Rocabar, und ab 1922 fertigte Hermès Ledergürtel, die bis heute bei bestimmten Modellen mit einem großen „H“ als Schließe versehen sind.
Ende der 1920er Jahre kamen Lederbänder für Armbanduhren zum Sortiment hinzu, die in der Zusammenarbeit mit Jean N’colas entstanden waren.
1928 brachte Hermès die in Leder gefasste Ermeto–Taschenuhr in Zusammenarbeit mit dem SchweizerUhrenhersteller Movado auf den Markt. Seither hat es weitere Modelle auch in Zusammenarbeit mit anderen Uhr-Herstellern von Hermès gegeben.
Erst 1978 wurde mit der La Montre Hermès SA[9] eine eigene Uhrenmanufaktur im schweizerischen Biel gegründet.
In den 1930er Jahren wurde eine von Robert Dumas konzipierte, zunächst wenig erfolgreiche Version der Herren-Reisetasche für Damen als Petit Sac Haut à Courroies eingeführt, die 1956 von der Fürstin Gracia Patricia von Monaco,
besser bekannt als Grace Kelly, auf einem Titelbild von Life getragen wurde
Seither heißt das Modell Kelly Bag und gehört zu den bekanntesten Produkten des Unternehmens. Ein weiteres, sehr begehrtes Modell, ist die Birkin Bag von 1986. Sie ist benannt nach der Schauspielerin Jane Birkin,
welche am Design der Tasche mitgearbeitet hatte, nachdem sie im Flugzeug zufällig neben Jean-Louis Dumas, damals Vorstandsvorsitzender von Hermès, gesessen hatte.
Beide Taschen sind heute zwei der meistverkauften Modelle des Unternehmens, es gibt sie in verschiedenen Größen, Farben und Materialien und sie haben mit dazu beigetragen, dass Hermès heute zu den bedeutendsten Luxusmarken der Welt gezählt wird.
Eine Hermès-Birkin kostet – je nach Ausführung – ab 5750 Euro. Sie wurde nach ihrer Präsenz in der Kultserie Sex and the City zu einem der begehrtesten Modeartikel der Welt.
Ebenfalls berühmt sind die handbedruckten Seidentücher mit Motiven, die sich häufig auf den Reitsport beziehen. Sie werden seit 1937 hergestellt und in Lyon produziert. Es existieren weit über tausend Motive des sogenannten Carré Hermès,
in jedem Jahr kommen zwölf neue Tücher dazu. Ein Hermès-Seidenschal kostet – je nach Größe und Material – ab 155 Euro.
Seit Einführung des Eau d’Hermès im Jahr 1951 lanciert das Luxuslabel jährlich neue Parfümkollektionen und Schönheitspflegeserien. Nach dem klassischen Eau d’Hermès für Männer,
konnten sich im Jahr 1961 auch erstmals Frauen mit dem Duft eines hochpreisigen Parfüms des Hauses Hermès umhüllen, dem Calèche.
Für Herren sind bis zur Gegenwart Parfüms wie das Eau d’Hermès, Equipage, Bel Ami, Rocabar und Terre d’Hermèserschienen. Damenparfüms sind unter anderem das
Jour d’Hermès, L’Ambre des Merveilles, Kelly Calèche, Calèche, 24 Faubourg und das Rouge Hermès
In der beliebten japanischen Fernsehserie Train Man – Densha Otoko spielten Hermès-Tassen eine wichtige Rolle. Ab den 1980er Jahren war der Bereich Porzellanund Essgeschirr bei Hermès verstärkt ausgebaut worden.
Mitte der 2000er Jahre ließ sich Eric Clapton für 100.000 US-Dollar einen Martin-Gitarrenkoffer von Hermès aus feinstem Krokodilleder herstellen.
Am 31. Mai 2017 ging eine mattweiße „Himalaya“-Birkin-30-Handtasche der Marke für 253.700 Pfund (circa 295.000 Euro) an einen anonymen Bieter. Der Verkauf fand bei einer Auktion von Handtaschen und Accessoires von Christie’s in Hongkong statt.
Die 2014 hergestellte Tasche enthält 176,3 Gramm 18-karätiges Weißgold und 10,23 Karat Diamanten.
Eine eigene Prêt-à-porter-Linie für Herren existiert seit 1976. Für die Damenmode kam Ende der 1980er Jahre ein Pendant dazu. Bereits ab Ende der 1920er Jahre hatte es Couture-Bekleidung von Hermès gegeben.
1972 waren erstmals Damenschuhe von Hermès auf den Markt gebracht worden. Herren-Schuhe gibt es seit 1997.
Verantwortlich für die modernen Damenkollektionen war – unter der Leitung der Französin Claude Brouet, Ex-Chefredakteurin der französischen Marie Claire – von 1988 bis 1997 ein Design-Team,
zu dem auch der spätere Bottega Veneta Designer Tomas Maier gehörte.
1997 wurde der belgische Avantgarde-Designer Martin Margiela Kreativchef der Hermès-Damenmode. 2004 übernahm der französische Designer Jean-Paul Gaultier, an dessen eigenem Unternehmen die Hermès-Gruppe auf Jean-Louis Dumas’
Initiative hin von 1999 bis 2011 zu letztendlich 45 Prozent beteiligt war, die Verantwortung für die Damenlinie.
Ab der Kollektion für Herbst/Winter 2011 übernahm der ehemalige Lacoste-Designer Christophe Lemaire die Leitung der Damenkollektion.
2014 trat er zurück und übergab der Französin Nadège Vanhee-Cybulski, einer ehemaligen Margiela– und Céline-Designerin sowie bisherigen Kreativdirektorin des Modelabels The Row der Olsen-Zwillinge, seine Position.
Die ebenso hochpreisige Herrenkollektion wird seit 1988 von Véronique Nichanian, einer ehemaligen Designerin für Nino Cerruti, entworfen.
Hermès-Produkte sind ausschließlich in Hermès-Boutiquen, Hermès-Verkaufsflächen in gehobenen Kaufhäusern, dem firmeneigenen Onlineshop oder autorisierten Fachgeschäften erhältlich.
Weltweit gibt es – zum Teil auch als Shop-in-Shop in renommierten Kaufhäusern – ungefähr 315 Hermès-Boutiquen, darunter allein sechzehn in Deutschland (mit drei Duty-free-Shops an deutschen Flughäfen),
zwei in Österreich und neun in der Schweiz.
Die Eignerfamilie Hermès, welche knapp drei Viertel der Aktienanteile am Unternehmen hält und den Einstieg von LVMH als eine versuchte feindliche Übernahme betrachtete, hatte
LVMH-Chef Bernard Arnault öffentlich aufgefordert, sich zurückzuziehen.
Anfang Januar 2011 erlaubte die französische Börsenaufsicht AMF der Hermès-Erbenfamilie, ihre Anteile von insgesamt 73 Prozent in eine Familien-Holdingeinzubringen,
ohne – wie normalerweise nötig – ein öffentliches Übernahmeangebot für die ausstehenden Aktien machen zu müssen.
Die Holding mit Namen H51wurde Ende 2011 gegründet. In ihr ist für die Dauer von vorläufig 20 Jahren mit 50,2 Prozent die Mehrheit des Aktienkapitals von Hermès, das 52 Familienmitgliedern gehört,
gegen eine Unternehmensübernahme durch Dritte geschützt.[20] Hermès ließ verlauten, dass dies geschehe, um „die Kultur von Hermès dauerhaft zu sichern.
Der Anteil von LVMH an Hermès lag Ende 2011 bei 22,28 Prozent. Im Juli 2013 verurteilte die französischen Börsenaufsicht das Unternehmen LVMH,
das sich vor 2010 erworbene Wandelanleihen statt in Bargeld in Hermès-Aktien hatte auszahlen lassen, für die Missachtung von Regeln der AMF zu 8 Millionen Euro
Im Herbst 2014 gab LVMH bekannt, dass der knapp 23-prozentige Hermès-Anteil mit einem Gewinn von 2,4 Milliarden Euro an die eigenen Aktionäre abgestoßen werde.
8,5 % der Hermès-Anteile bleiben im Besitz von Groupe Arnault, Bernard Arnaults Privatholding.